Demokratie – Was ist Demokratie? – Kontrolle durch Wortmagie – Fakten von Prof. Rainer Mausfeld

+++ 🐑 DEMOKRATIE 🐑 +++
Ein mÀchtiges Wort der VortÀuschung/Massenhypnose
Wortmagie > Manly P. Hall – The use and abuse of Words <
Was ist denn damit gemeint wenn Politiker davon sprechen das etwas „unsere Demokratie“ gefĂ€hrdet? Wer ist „uns“, und welche Demokratieform ist gemeint? Naja wenn wir das Pack sind und keine Meinung oder Sorgen haben dĂŒrfen, dann ist die Herrschaftsform doch sehr offensichtlich.
Also Pizza findet doch auch fast jeder geil, oder?
Und was ist wenn die Pizza mit Scheisse belegt ist? Geil?đŸ’©
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Was sagt der Soziologe und Cognitivforscher Prof. Rainer Mausfeld ĂŒber DEMOKRATIE?

Wenn es einer sehr kleinen und ĂŒbersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und ĂŒber Jahrzehnte fĂŒr die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der GehirnwĂ€sche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich fĂŒr Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der GehirnwĂ€sche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv ĂŒberleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefĂŒgig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel grĂ¶ĂŸer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die RealitĂ€t zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lĂ€cherlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des GefĂŒgigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen VortrĂ€ge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die LĂ€mmer“, wurden zu Blockbustern in Netz.

KenFM sprach mit Rainer Mausfeld ĂŒber den Status Quo einer auf den neoliberalen Kurs eingeschworenen Gesellschaft, die sich in gegenseitigen LagerkĂ€mpfen an die Gurgel geht, wĂ€hrend die Geldeliten weiter die Strippen ziehen. Die Manipulation ist extrem perfide, denn sie beleidigt den Menschen an sich, der nicht wahrhaben will, dass er wie Vieh zur Schlachtbank gefĂŒhrt werden kann und wird, indem man ihn mit den pervertierten Techniken der Demokratie davon abhĂ€lt zu sehen, in welcher Situation er sich tatsĂ€chlich befindet.

Die Zeit des Erwachens steht unmittelbar bevor. Sie wird nicht ohne Schmerzen zu haben sein. Die Medienrevolution ist wie eine Geburt. Wir mĂŒssen da durch, um ein autarkes Leben wirklich beginnen zu können.

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KenFM-Spotlight: Prof. Rainer Mausfeld ĂŒber die Demokratie als Herrschaftsinstrument der Eliten
Ausschnitt aus dem GesprĂ€ch mit Prof. Rainer Mausfeld – in voller LĂ€nge hier zu sehen: https://kenfm.de/rainer-mausfeld/
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8 Kommentare zu: “KenFM-Spotlight: Prof. Rainer Mausfeld ĂŒber die Demokratie als Herrschaftsinstrument der Eliten”
Kritiker sagt:
12. Dezember 2016 at 21:42
Meine Behauptungen:

Demokratie ist natĂŒrliches Recht und kann weil es natĂŒrlicherweise immer gilt nur mit den Mitteln der Macht gebeugt werden.
Die Mittel der Macht sind alle Mittel der Herrschaft.
Propaganda, Technologie, Wissenschaft, Bildung, Eigentum, Besitz, Gewalt, Angst, Psychoterror, Folter, Seilschaften, VerbrĂŒderungen, Verschwörungen, GeheimbĂŒndnisse uvm.
Demokratie wird ganz offensichtlich mit der Macht der Medien willkĂŒrlich gebeugt.
Durch gezielte Verdummung und Desinformation.
Wie die Elite, so ist auch jeder kleine BĂŒrger auf die Aufarbeitung von Informationen angewiesen. Denn auch die Elite weiß nicht alles und ist auf ihre Informanten beschrĂ€nkt.
Gerade in der Elite gibt es genug Dummheit, welche die RealitĂ€t nicht vollstĂ€ndig begreifen, so das ĂŒberhaupt möglich ist.
Solange jedoch keiner aufbegehrt, kann die Elite alles machen, was ihr in den Sinn kommt. Keiner wird diesen Firlefanz der Elite hinterfragen.

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Nick Mott sagt:
10. Dezember 2016 at 14:52
Ich stimme Rainer Mausfeld in weiten Teilen unbedingt zu und finde seine unaufgeregte und sachorientierte Form der Aus- u. Darlegung als wohltuend gegenĂŒber dem sonstigen Propagandageschrei aus diversen Ecken.

Aber (ja, das gibt’s halt leider auch  ):
Ganz zum Schluss des kompletten Interviews wird er ja gefragt, was denn nun konkret zu tun sei – und da stĂŒrzt er aus der bis dato gehaltenen Interpretations- und Argumentationshöhe ganz offensichtlich rigoros ab und bleibt bemerkenswert unkonkret.

Jetzt gibt es dazu zwei mögliche Antworten:
a) er kennt keine praktikable Umsetzung der, durch seine ErlĂ€uterungen als notwendig dargelegten, postulierten VerĂ€nderungen (was daran liegen könnte, dass es auch fĂŒr einen Rainer Mausfeld sehr schwierig sein dĂŒrfte, seinen eigenen Paradigmenhorizont deutlich zu ĂŒberschreiten, sofern sich andeutete, dass hinter dem Entscheidungshorizont extrem problematische Verwerfungszonen ihre Aufwartung machten) oder
b) er kennt sie sehr wohl (was ich einem Menschen seines intellektuellen Kalibers eigentlich problemlos zutraue) – traut sich aber nicht öffentlich konkret dazu Stellung zu nehmen, weil die Conclusio seiner Betrachtungen einmal rechtlich problematisch wĂ€re und einmal ĂŒber einige wenige SĂ€tze wohl Ă€ußerst missinterpretierbar wĂ€re und er beidem keinen Vorschub leisten wollte.
DANN aber wÀre es hilfreich gewesen, dies wenigstens anzudeuten.

Es ist ein Grundproblem, dass auch Ken Jebsen und alle anderen Protagonisten zum Thema in einem postulatorischen Dilemma stecken: die benutzten und favorisierten ÄnderungsvorschlĂ€ge entbehren sĂ€mtlich in letzter Konsequenz einer realistischen, pragmatischen Umsetzbarkeitsreferenz.
Soll heißen:
Falls z.B. ernsthaft angenommen wird (aus Ă€hnlichen GrĂŒnden, wie oben bei Rainer Mausfeld bereits angedeutet), dass VerĂ€nderungen sich innerhalb des Systems, mit von diesem System legitimierten Mitteln und Methoden zu bewerkstelligen seien, dann ist das m.E. eine krasse RealitĂ€tsleugnung und – schlimmer! – eine IrrefĂŒhrung der Adressaten solcher Diskussionen/Interviews/Dokumentationen et.al.

Was mir auch komplett fehlt, ist die Bedeutung der Eigenverantwortung der Menschen, die das System beklagen, anklagen, bezĂŒglich der Überlegung, dass jedes System ja nicht ex machina vom Himmel fĂ€llt, sondern ausnahmslos von Menschen (und nicht Aliens, DĂ€monen etc.) implementiert wird und dies nur möglich ist, weil allgemein vorhandene menschliche Defizite auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Kategorien dies nicht nur zulassen, sondern es sogar fördern, indem sie es (das System zur Abwendung ihrer ganz persönlichen Ängste, zu dessen Zweck sie ihre Eigenverantwortung eben an Systeme delegieren) direkt oder indirekt fordern.
Das wird selten bis nie erwĂ€hnt, geschweige denn kritisiert, da man ja die Klientel sehr einsichtig vergrĂ€tzt, wenn man ihnen eine bedeutende Mit’schuld‘ an den herrschenden VerhĂ€ltnissen zumisst.
Es gibt sicher ‚gute‘ GrĂŒnde, warum das so ist – allein ich sehe kein Entkommen aus den beklagten VerhĂ€ltnissen, solange das nicht offen dargelegt und kommuniziert wird und unverzichtbarer Bestandteil aller LösungsvorschlĂ€ge ist, die darauf Bezug, RĂŒcksicht nehmen und dies in ihre Agenda miteinbeziehen.

Das Schlimmsste kommt ja m.E. noch:
Egal, welche Lösung favorisiert wird, sie muss ehrlicherweise bekunden, dass das ‚Bessere‘ NICHT bedeutet, dass sich alles qualitativ wie quantitativ im Plus-bereich bewegen wird, sondern, dass es fĂŒr alle mehr Verzicht, mehr Bescheidenheit und Unbequemlichkeit bedeuten wird!

Und da liegt der Hase im Pfeffer:
Um eine ausreichende Mehrheit fĂŒr eine wie auch immer geartete Lösung zu interessieren, sie zu mobilisieren, zu attraktorisieren – muss diese Lösung eben genau DAS sein – ATTRAKTIV.
Wenn aber das ‚Bessere‘ nicht ein ‚Mehr‘ bedeutet, sondern grundsĂ€tzlich ein ‚Weniger‘ von allem, dann ist das keineswegs eo ipso plausibel, geschweige denn attraktiv.
Und da der Mensch bewiesenermaßen weder ein ‚homo oeconomicus‘, noch ein ‚homo rationalis‘, sondern ein ‚homo conceptualis‘ ist, harren die Probleme einer Lösung, die
a) out-of-the-box und out-of-system funktioniert und
b) dem ‚homo conceptualis‘ Rechnung tragend attraktiv gemacht wird.

Da gibt’s ganz sicher einen bedeutenden Nachholbedarf


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Marikka Schaechtelin sagt:
10. Dezember 2016 at 18:39
Herr Mausfeld sagt sehr konkret, dass wir die Selbsterkenntnis und die Gemeinschaft brauchen. Wir haben in uns angelegte Konzepte der Liebe, der Moral, der Gemeinschaft und der Freiheit. Die gilt es zu hegen und zu pflegen, damit sich die VerĂ€nderung von innen nach außen entwickeln kann. Ein von außen kommendes aufoktroyiertes Konzept wĂŒrde dem zuwider laufen. Damit haben wir doch genĂŒgend Erfahrungen gesammelt. Oder nicht?
Die notwendigen VerĂ€nderungen bedeuten auch nicht zwangslĂ€ufig mehr Verzicht, mehr Bescheidenheit, mehr Unbequemlichkeit. Die rein materielle Orientierung hat ja gerade das ganze Desaster erzeugt. Es geht um den Zuwachs. Um den Zuwachs an Liebe, an Gemeinschaft und an Freiheit. Wenn wir dafĂŒr auch auf unnötigen Konsum verzichten und uns auch in Demut vor dem großen Ganzen ĂŒben, so ist dies in meinen Augen ein großer Gewinn.
Die Ressourcen dieser Erde reichen fĂŒr alle Menschen, wir haben aber ein großes Verteilungsproblem und brauchen jetzt einen starken VerĂ€nderungswillen. Und da können wir alle in unserem Mikrokosmos anfangen, wenn wir es denn wollen.

nuevo1 sagt:
9. Dezember 2016 at 20:19
Sehr schöner Ausschnitt! Genau, die Sozialdemokratie, der Parlamentarismus aber auch der Marxismus sind genau das: Pufferzonen zwischen der Arbeiterklasse und ihrer MĂŒndigkeit, denn sie erhalten stets eine Schicht ĂŒber ihr, die von ihr genĂ€hrt werden soll, weil Arbeiter bloß Tiere sind und die Herrschenden schon besser wissen, wie es sich gut lebt.
Das zeigt ja auch die Geschichte: In jeder Revolution, die zur Befreiung ausgerufen wurde wandelte sich das Blatt immer in dem Moment, in dem die Menschen sich durch eine neue politische Religion einfangen ließen, aufhörten, an ihre eigenen KrĂ€fte zu glauben und ihre Geschicke im Ökonomischen und Politischen einer Clique von Herrschenden ĂŒbertrug.
Bei der Französischen Revolution war es so, bei der Russischen, bei der Ukrainischen und bei der Spanischen – um einige Beispiele zu nennen.
Besonders gut an dem Ausschnitt ist die ErwÀhnung der BesitzverhÀltnisse, an der die politische SphÀre als Werkzeug der Befreiung scheitern muss!
Ist doch klar: Wenn die Diktatur in der Ökonomie ĂŒberwintert (Eigentum, Kapitalismus, usw.), kann die Politik allein keine Freiheit bringen, denn die großere NĂ€hrerin des Menschen bleibt ja seine Wirtschaft! Hier sind wir erpressbar und hier findet eigentlich das ganze abscheuliche statt, was wir heute als Zivilisationsbruch vom Nachbarschaftsstreit in Deutschand bis hin zur Schießerei zwischen Mafiabanden in Brasilien und ResourcenfeldzĂŒgen in Asien beobachten können: Die Ausbeutung der globalen Arbeiterklasse durch die Reichen und Herrschenden.

Durch die Verblendung durch die politische Religion der UntertĂ€nigkeit und „Vertretung“ und die wirtschaftliche Religion von Konkurrenz und Eigentum sind die Menschen wirklich wie Bestien geworden.
Alles was man dem Menschen als Naturzustand andichtete bewahrheitet sich heute, weil er „erzogen“ durch Eigentum und Herrschaft als Totalschaden durch die Welt zottelt und gegen sich selbst kĂ€mpft. Das belebt nĂ€mlich das GeschĂ€ft
. ehm
. ja


Auswege aus der Situation gab es in der Geschichte viele. Die Sozialdemokratie verkaufte, wie Luther damals schon, die Geschicke der Untertanen an die Aristokratie in den eigenen Reihen und an die Reichen, Industriellen usw. leistete dem Krieg und dem Faschismus Vorschub und liefert heute die Menschen immernoch so wie damals den Herrschenden und ihren GelĂŒsten aus.
Der Marxismus basiert auf der intellektuellen Grundlage der Werke von Karl Marx, der sich als bĂŒrgerlicher Ökonom an eine Kritik des Kapitalismus gemacht hat. Hier finden wir außer hegelianischer Metaphysik nicht besonders viel. Es war klar, dass dieses hochgestochene Nichts in der RealitĂ€t zu nichts anderem fĂŒhren konnte, als zur Diktatur, weil Marx gĂ€nzlich beseelt von den diktatorischen Revolutionsmethoden der jakobinischen Taktik blieb. Von seiner Geschichtslosigkeit ganz zu schweigen trieb ihn der wirre Gedanke an, der Kapitalismus wĂŒrde sich selbst auflösen und der Staat gleich mit – wie ein Naturgesetz glaubte er daran – was Millionen KlassenkĂ€mpfer verstummen ließ, als es hieß gegen den Faschismus aufzustehen. Stattdessen hörten sie auf die Befehle einer machtgeilen Partei-Aristokratie und hinterließen eine blutige Spur in der Geschichte, in allen marxistisch geprĂ€gten Regimen war die Freiheit noch das letzte, was erreicht wurde.
Wie wir heute wissen war die marxistische Diktatur des Proletariats nur eine Diktatur ĂŒber das Proletariat, weil entscheidende Dinge fehlten.

Der einzige gangbare Weg bleibt der freiheitliche Weg, den wir schon lÀngst gegangen wÀren, wenn die Herrschenden, die Faschisten, aber auch die Stalinisten und Bolschewiken uns nicht mit Mord und Brand daran gehindert hÀtten.

Dieser freiheitliche Weg ist nicht genau vorgezeichnet, wie eine Landkarte, aber man muss die Geschichte trotzdem als Lehrerin beachten.
Es ist heute unabdingbar die Geschichte des französischen Syndikalismus, des spanischen Anarcho-Syndikalismus usw. genau zu kennen, als Ideengeberin, aber auch aus dem schlichten und einfachen Grund, die Fehler von damals nicht wieder zu begehen, die wirklich zahlreich waren – dennoch blieben die Ereignisse in der Menschheitsgeschichte die Hoffnungsvollsten!
Die Arbeiterklasse muss sich selbst befreien. Sie muss sich aber auch bewusst werden, dass sie geschÀdigt wurde, durch die Lebensweise im Kapitalismus und unter Herrschaft. Sklavendenken, Konkurrenz und Selbsthass haben uns leider seit Generationen zerfressen.
Deshalb kann man nicht einfach alles tabula rasa wegwischen, sondern muss einen Weg finden, sich erstmal klar zu werden wohin man will und wo man steht.
Diese Zeit bietet keine Revolution nach jakobinischem Muster, sondern nur eine sich langsam entwickelnde Bewegung, die die BedĂŒrfnisse der Menschen als Grundlage hat, kann die Keime legen, die in einer spĂ€teren, postrevolutionĂ€ren Zeit austreiben sollen, als neue, Freie Gesellschaft.
Der Weg dahin muss die Menschen schulen in SolidaritÀt, Gegenseitiger Hilfe, Freien VertrÀgen, Kollektivwirtschaft, Bedarfswirtschaft, Selbstverteidigung, Selbstverwaltung, Autodidaktik auf die Arbeiterklasse bezogen usw. usf.

Der Abbau der verkommenen Gesellschaft muss entlang der Bewusstwerdung der Menschen von statten gehen. Ich denke wir sollten immer mehr Möglichkeiten der Selbstverwaltung aufbauen – aber eben nicht – und das ist der entscheidende Punkt – *vermittelt durch Herrschende, Parteien, Kirchen oder andere Obrigkeiten*.
Das ganze Gehabe als Sklaven muss niedergebrochen werden und aus den TrĂŒmmern muss ein freier Geist, ein Ich entstehen, welches mit der RealitĂ€t, seinen BedĂŒrfnissen und Emotionen im Einklang lebt.
Freie Menschen erhĂ€lt man nicht auf Knopfdruck. Gut wĂ€re, wenn die Arbeiter basisdemokratische Gewerkschaften den Bonzengewerkschaften des DGB entgegensetzten. Den Zentralismus im DGB mit dem Föderalismus des revolutionĂ€ren Syndikalismus bekĂ€mpfen wĂŒrden.
Der Effekt wÀre eine Schulung der Menschen im Alltag, darin, ihre wirtschaftlichen Belange und ihre politischen Rechte selbst unmittelbar, ohne Vertretung durch Parlament oder BetriebsrÀte zu erkÀmpfen.
So geschulte Menschen können der Keim einer ganz anderen, freiheitlichen, kooperativen Kultur sein und diese verbreiten.
Dazu kann man Kulturzentren errichten, solidarische (Nahrungsmittel-) Produktion, klassenkĂ€mpferische Gewerkschaften, Kollektivbetriebe und vieles mehr sind denkbar. Gesundheitsversorgung, Bildung, Sport, Kultur: Man muss sich vorstellen, wir wĂŒrden eine neue Welt besiedeln, ohne die GlĂ€ubigkeit an FĂŒhrerwitzfiguren, und diese mĂŒsste neu aufgebaut werden – die Gesellschaft mĂŒsste sich neu organisieren, auf eine freie Art und Weise.

Wer mal was anderes lesen will, als intellektuelle, bĂŒrgerliche Marxanbetung, als die ganzen viel zu kurz greifenden „Analysen“ oder „Projekte“ oder „Diskussionen“ der heutigen Zeit, ĂŒber dieses „links“, „rechts“ hinaus, dem empfehle ich folgende Literatur:

Die Begriffe Zentralismus und Föderalismus, anders, als uns die Politiker das erklÀren!:
Rudolf Rocker „Über das Wesen des Zentralismus im Gegensatz zum Föderalismus“
Zum Problem der in Diktatur umschlagenden Revolutionen (à la „Die Natur des Menschen“-Gefasel):
Rudolf Rocker „Absolutistische GedankengĂ€nge im Sozialismus“
Zum Problem der „politischen Religion“ und weiterer KontinuitĂ€ten in der Geschichte:
Rudolf Rocker „Nationalismus und Kultur“
Zum revolutionÀren Syndikalismus:
Helge Döhring „Anarcho-Syndikalismus in Deutschland 1933 – 1945“
Eugen Naef „Zur Geschichte des französischen Syndikalismus“
Abel Paz „Durruti – Leben und Tod des spanischen Anarchisten“ und die Autobiografie des Autors
Augustin Souchy „Nacht ĂŒber Spanien“, „Die soziale Revolution in Spanien“
Diego Abad de Santillan „Ökonomie und Revolution in Spanien“
Beltran Roca Martinez „Renaissance des Anarcho-Syndikalismus“
Émile Pouget „Die Revolution ist Alltagssache“
Christian Cornelissen „Die moderne Welt der Arbeit und ihre KĂ€mpfe“
Hans JĂŒrgen Degen „Anarchismus in Deutschland 1945 – 1960 Die Föderation freiheitlicher Sozialisten“
Autorenkollektiv „Die großen Streiks – Episoden aus dem Klassenkampf“
Netzwerk ArbeitskĂ€mpfe „Der geplante Tod einer Fabrik“
Franz Barwich „Das ist Syndikalismus“
Rudolf Rocker „Die Rationalisierung der Wirtschaft und die Arbeiterklasse“
FĂŒr PĂ€dagogik:
Ulrich Klemm „Bildung ohne Zwang“

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Habakuk sagt:
10. Dezember 2016 at 09:22
„
Pufferzonen zwischen der Arbeiterklasse und ihrer MĂŒndigkeit
“

Die Arbeiterklasse wird es aber schon bald nicht mehr geben, denn es wird schonbald keien Arbeit mehr fĂŒr Arbieter geben.
Es gibt ja schon jetzt immer weniger Arbeit fĂŒr Arbeiter.
Bald erldigen 99% der Arbeit Maschinen.
Und dann?
Dann haben wir nur noch Reiche und Besitztlose.
Und was passiert dann?

Armin Richter sagt:
10. Dezember 2016 at 12:37
Hallo nuevo1,
finde Ihre Interpretation sehr interessant. Musste mir Ihren Text ein weiteres Mal durchlesen um die gesamte Tragweite zu erahnen(verstehe einiges immer noch nicht). Es hört sich jedenfalls interessant genug an um es fĂŒr einen guten Fahrplan in die Zukunft in ErwĂ€gung zu ziehen. Ich werde mal die vorgeschlagenen BĂŒcher lesen um meine WissenslĂŒcken zu schlissen.
lg
ein Ösi

Außerkontrolle sagt:
10. Dezember 2016 at 15:31
nuevo
Ich denke, die Arbeiterklasse gibt es nur noch qua Definition. Dahinter steht keine einheitliche Menge an Menschen mehr. Die Aufteilung in Angestellte, Beamte, Hartz 4ler, sonstige SozialleistungsempfÀnger, SelbststÀndige und Freiberufler etc., war von vornherein eine geschickte Zersplitterung des Klassenbewusstseins (Klasse der Nicht-Besitzenden). Alle haben ja gemein, dass sie im hohen Grade abhÀngig sind, nur eben mittlerweile mit unterschiedlichem Status, den sie offensichtlich aus Angst vor Verschlechterung (Mausfeld) beibehalten möchten.

Was die Menschen brauchen, die Angst haben (was eben fast alle in unterschiedlicher Weise betrifft), ist eine konkrete Vision, ein greifbares Beispiel dafĂŒr wie es anders gehen könnte. Die Masse wird keine BĂŒcher lesen, mit deren Hilfe sich ihr Bewusstsein erweitert.
Sie haben offensichtlich eine Menge gelesen, was weit hinausgeht ĂŒber das, was man allgemein schon kennt.
Sie und viele Andere auf Kenfm könnten dazu beitragen etwas Neues zu entwerfen, wir alle zusammen.
Wir sollten ein Sammelbecken fĂŒr Ideen grĂŒnden, und diese versuchen zusammen zu fĂŒhren. Solange, bis ein Schuh draus wird. Im Anschluss mediale Botschaften entwickeln und sie verbreiten.
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https://kenfm.de/prof-rainer-mausfeld-ueber-demokratie-als
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Ein Kommentar zu „Demokratie – Was ist Demokratie? – Kontrolle durch Wortmagie – Fakten von Prof. Rainer Mausfeld

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